Betriebsauflug 2026 nach Brandenburg (Havel)

Betriebsausflug nach Brandenburg (Havel)

Der diesjährige Betriebsausflug führte die BSG Belegschaft am 26. August 2026 in die Domstadt Brandenburg an der Havel. Ein gut gefülltes Tagesprogramm verband Baukultur, Stadtgeschichte und Musik. Besonderer Dank gilt der Architektin Heidrun Fleege, die unsere Gruppe sach- und fachkundig durch die Alt- und Neustadt führte. Zum Abschluss besichtigten wir mit der Dominsel den dritten mittelalterlichen Stadtkern.

Mit dem schnellen Regionalexpress startete die bunte Mischung der BSG Mitarbeitenden aus Berlin und Brandenburg Richtung Havelmetropole. In Brandenburg angekommen, nahmen wir die Straßenbahn Richtung Altstadt. Am historischen Rathaus begrüßte uns die Brandenburger Architektin Heidrun Fleege, die seit Jahrzehnten in der Stadt Brandenburg Spuren an zahlreichen Wohn- und Geschäftshäusern, Einzeldenkmalen oder öffentlichen Gebäuden hinterlassen hat. Mit ihrem umfassenden Wissens- und Erfahrungsschatz sowie großer Begeisterung für ihre Heimatstadt präsentierte Heidrun Fleege Bauwerke und Ensembles sowie die sichtbaren Ergebnisse der Städtebauförderung, unter anderem im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Die Stadt Brandenburg an der Havel ist Mitglied der kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg und Teil der Europäischen Route der Backsteingotik.

Im Rahmen des Rundgangs konnten wir unter anderem die Kirche St. Gotthard besichtigen. Die evangelische Stadtpfarrkirche zählt zu den ältesten Kirchenbauten der Stadt und diente vor der Errichtung des Doms auch als Bischofskirche. Das Rathausensemble am Altstädtischen Markt gilt als herausragendes Beispiel der Backsteingotik. Die historischen Straßenzüge der Bäcker- und der Schusterstraße zeigen mit ihren stadtbildprägenden Wohn- und Geschäftshäusern ein geschlossenes Stadtbild. Die 2015 restaurierte St.-Johannis-Kirche befindet sich am südwestlichen Rand der Altstadt und war die Kirche des Franziskanerklosters. Das gesamte Westjoch wurde durch einen britischen Luftangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört. Im Rahmen der Stadterneuerung wurde die Kirchenruine umfangreich saniert und beherbergte zur Bundesgartenschau 2015 verschiedene Floristikausstellungen.

Nach einem Spaziergang über die Jahrtausendbrücke und vorbei am Fritze Bollmann Brunnen errichten wir den Neustädtischen Markt. Zur Mittagszeit kehrten wir in die St.-Katharinen-Kirche ein, um ein Orgelkonzert zu hören. Der Organist Andreas Patzwald, genannt Orgel Andi, spielte beim Mittagskonzert auf vier Orgeln ein buntes Potpourri an klassischer Orgelmusik und modernen Popsong-Interpretationen. Anschließend kehrten wir im Ristorante IL Capo – Werft zum Mittagessen ein.

Am Nachmittag folgte ein Spaziergang über den Park am Packhof in Richtung Dominsel. Über die Näthewindbrücke erreichten wir den Dom St. Peter und Paul. Die beeindruckende Anlage war zuvor Standort der slawische Brendanburg, einer Befestigungsanlage der Heveller. Wir erhielten eine spannende Führung durch den Dom, der aufgrund seiner kulturhistorischen Bedeutung als „Wiege der Mark Brandenburg“ bezeichnet wird, mit zahlreichen interessanten Details zur Ausstattung, Nutzung sowie künstlerischen und religiösen Bedeutung.

Der entspannte Ausklang eines ereignisreichen Tages führte uns ins Restaurant Weidelounge auf dem Mühlendamm nahe des Neustädtischen Mühlentorturms mit einer schönen Aussicht auf die namensgebende Weide am Näthewind. Nach der frühabendlichen Stärkung in der Weidelounge spazierten wir Richtung Hauptbahnhof. Mit der Abendsonne im Rücken erreichten wir per Regionalexpress nach einem ausgefüllten Tag Potsdam und Berlin. Dank gilt neben Heidrun Fleege auch den Kollegen Daniela Deutscher, Kathrin Stein und Uwe Schieferdecker für die Organsiation.