Quartiersmanagement

Wirtschaftliche und soziale Differenzierungsprozesse bilden sich in unseren Städten zum Teil durch eine Konzentration benachteiligter Bevölkerungsgruppen in einzelnen Stadtteilen ab. Das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ hilft, städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte Stadtteile zu stabilisieren und für alle Bevölkerungsgruppen lebenswert zu gestalten.

Investitionen in öffentliche Infrastruktur, den öffentlichen Raum und das Wohnumfeld sollen helfen, Akteure im Quartier zusammenzubringen und zu aktivieren, um den sozialen Zusammenhalt im Quartier zu stärken. Im Rahmen von Quartiersmanagement-Verfahren begleitet die BSG die Umsetzung der Handlungsinitiative Soziale Stadt in verschiedenen Programmgebieten in den Ländern Berlin und Brandenburg.

Zentraler Erfolgsfaktor des Programms sind die ressortübergreifende Koordination innerhalb der Verwaltung und eine neue Beteiligungskultur. Wir verfolgen einen partnerschaftlichen Ansatz zwischen Bewohnerschaft, sozialen Einrichtungen, lokaler Ökonomie, Wohnungsbaugesellschaften, Verwaltung u.a. in Verbindung mit ehrenamtlich Engagierten. Die durch die BSG betriebenen Vor-Ort-Büros sind zentrale Anlaufstelle und Kommunikationsschnittstelle für alle Beteiligten.

Wesentliche Erfolgsfaktoren
  • Ausrichtung auf konkrete Bedürfnisse im Gebiet
  • Aufbau tragfähiger und dauerhaft wirkender Strukturen
  • Gleichberechtigte Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner
  • Einbindung lokaler Unternehmen und Initiativen
  • Würdigung und Motivation für ehrenamtliche Tätigkeit
  • Bewahrung und Qualifizierung bestehender Netzwerke und Strukturen
Aktuelle Quartiersmanagementgebiete der BSG
Abgeschlossene Quartiersmanagementverfahren
  • Quartiersmanagement Reuterplatz, Berlin-Neukölln, 2003-2016

Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin finden sich auf der Portal-Seite Quartiersmanagement Berlin.